Mit diesen 8 Tricks stoppen Sie die Telefonwerbung

Sie werden allzu häufig von aufdringlichen Anrufern belästigt, obwohl Sie überhaupt nichts verlangt haben? Unaufgeforderte Telefonanrufe sind jedes Jahr das Los tausender von Versicherten. Hier einige wirksame Lösungen, um diesem Übel ein für alle Mal das Mundwerk zu legen...

Teilen

Besonders nervenaufreibend sind die unzähligen Telefonwerber, die unangemeldet versuchen, uns zum Wechsel der Krankenkasse oder zum Abschluss einer Zusatzversicherung zu überreden. Sie treiben ihr Unwesen zu jeder noch so unpassenden Zeit, das ganze Jahr hindurch, besonders aber wenn die neuen Prämien bekannt gegeben werden. Nicht zuletzt auch zum Leidwesen der Versicherer! Denn diese Art Telefonwerbung erfolgt nicht etwa auf deren Initiative, sondern ist das Werk unabhängiger Telemarketer.

Wie reagieren, damit Sie keine unerwünschten Anrufe mehr erhalten?

BLOCKIEREN

  1. Sterneintrag im Telefonverzeichnis verlangen. Ohne das Sternchen neben Ihrem Namen ist es formell nicht verboten, dass Sie zu Werbezwecken kontaktiert werden. Der Eintrag auf local.ch ist deshalb die erste un-er-läss-li-che Etappe!
  2. Gratis die mobile App Search.ch installieren. Unerwünschte nicht referenzierte Anrufe werden automatisch abgefangen.
  3. Bei Swisscom kostenlos unaufgeforderte Anrufe stoppen. Diese Dienstleistung bietet Swisscom als einziger Provider seinen Abonnenten an.
  4. Anrufblocker für Festnetzanschluss installieren. Die britische Firma CPR Call Blocker bietet verschiedene Geräte zum Blockieren von Anrufen an, die nicht auf der “weissen Liste” stehen. Erhältlich ab CHF 60.- im Internet.

ENTMUTIGEN

  1. Abheben und warten lassen. “Einen Moment bitte” sagen, Hörer ohne aufzuhängen ablegen und ruhig etwas anderes tun.
  2. Aufhängen ohne das Gespräch anzunehmen. Zwar nicht gerade die höflichste Art, aber diese Taktik dürfte Sie aus bestimmten Listen verschwinden lassen. Manchmal funktionieren die guten alten Methoden am besten!
  3. Verdächtige Anrufe durch Anrufbeantworter filtern. Eine aufgezeichnete entsprechende Bitte genügt, damit nur hochmotivierte Anrufer ihre Nummer hinterlassen.

ANZEIGEN

  1. Missbräuche anzeigen, damit sie sich nicht wiederholen. Wenn Sie trotz Sternchen weiter belästigt werden, können Sie die Fehlbaren mit Hilfe eines Online-Formulars bei santésuisse oder beim SECO melden.

Wie reagieren bei Missbrauch?

Personen, die trotz dem Sterneintrag angerufen werden, können diesen Missbrauch beim Staatssekretariat für Wirtschaft melden. Wenn eine genügende Anzahl von belästigten Personen zusammenkommt, kann das SECO eine Klage bei den zuständigen Behörden einreichen und Firmen, die den Stern im Telefonverzeichnis ignorieren, müssen mit hohen Bussen rechnen.

Die Haltung von santésuisse und der Versicherer

Der Dachverband der Krankenversicherer und die gesamte Branche sind entschieden gegen diese Art von Telefonwerbung und verpflichten sich, die privaten Makler strikten Qualitätsnormen zu unterziehen, deren Kommissionen zu plafonieren und unaufgeforderte Werbeanrufe schlichtweg zu verbieten.

Auch wenn sich die Telefonbelästiger bisher kaum abschrecken lassen, könnte sich die Situation dank der geplanten Revision des Fernmeldegesetzes entscheidend ändern. Neben Swisscom, die bereits heute dafür sorgt, sollen auch alle übrigen Telefonoperateure verpflichtet werden, einen Anruffilter anzubieten. Bis dahin wird die Telefonwerbung also weiterhin... von sich reden machen! Und Sie, welches sind Ihre Tricks, um lästige Anrufer abzuwimmeln?

Nützliche Links