Migräne

Medikamente gegen Migräne: weniger ist besser!

Wenn sie leichtfertig bei jeder Gelegenheit genommen werden, können gewisse Migränemedikamente das Gegenteil der gewünschten Wirkung erzeugen. Diese Problematik betrifft vor allem rezeptfreie Schmerzmittel in Selbstbedienung. Hier ein paar Tipps, die Ihnen weiteres Kopfzerbrechen ersparen.

Lina, 40 Jahre, leidet wie rund 12 % der Bevölkerung an häufigen starken Kopfschmerzen. Meist begleitet von den üblichen Symptomen wie pochende Schmerzen in den Schläfen, Übelkeit, erhöhte Licht- und Lärmempfindlichkeit. Solche neurologische Störungen, die zwischen vier Stunden und drei Tagen andauern, sind sehr behindernd und zwingen sie, systematisch Medikamente zu nehmen. Selbst wenn sie manchmal als einzige Lösung erscheinen, ist es doch wichtig, die Risiken dieser Medikamente zu kennen.

Wie können Sie Migränen vorbeugen, bevor Sie Medikamente nehmen?

  1. Lernen mit Stress umzugehen
    Nehmen Sie sich Zeit für Entspannung und Meditation und vermeiden Sie ein Maximum von Stressursachen im Alltag.

  2. Eine gute Lebenshygiene pflegen
    Treiben Sie Sport und sorgen Sie für genügend Schlaf (nicht zu viel, nicht zu wenig).
  3. Auslösende Faktoren meiden
    Vermeiden Sie Umstände, die besonders leicht Kopfschmerzen auslösen, wie helles Licht, starker Geruch, fette Speisen oder Alkohol. Das Auslassen von Mahlzeiten ist jedoch nicht ratsam.
  4. Migränekrisen vorhersehen
    Verdunkelte Räume, kalte Stirnwickel und Kopfmassagen sind ohne Zurückhaltung anzuwenden.
  5. Natürliche Heilmittel bevorzugen
    Vitamin B2 und Magnesium sind besonders wirksam.
  6. Kopfschmerzen in einem Tagebuch notieren
    (Während mindestens drei Monaten).

Das beste Mittel, um Krisen vorherzusagen und Ihrem Arzt zu helfen, die wirksamste Behandlung zu verschreiben.